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Montag, Oktober 20th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Heute Vormittag haben Siegnots großen Monolog aus dem 2. Akt geprobt. Ich war mit Gefühl hingegangen, dass man bei der musikalisch und textlich extrem schwierigen Stelle szenisch sowieso nicht viel machen kann. Dann hat sich aber gezeigt, dass die zusammen mit Erin entwickelten Aktionen eigentlich eher hilfreich sind die amorphe Szene zu bewältigen. Erin Caves ist als Siegnot für nicht nur perfekt, weil er die musikalische und dramatische Intelligenz besitzt um die Partie zu formen, sondern auch weil wir ein gemeinsames Repertoire von Prägungen durch die sogenannte “Populärkultur” erfahren haben. Er kann MArvel von DC unterscheiden, kennt Iron MAn, Silversurfer und Stan “the man” Lee und ist auch im Actionfilmbereich bewandert was die Kommunikation enorm erleichtert. Und so paddelten wir  diese Probe in dem durchaus interessanten gewässer, das zwischen Pulpcomics und D’annunzio liegt. Zwischen den Fantastic Four und La fiamma von Respighi… In diesem Sinne schließe ich jetzt mit dem allbekannten Schlachtruf von Ben “The Thing” Grimm: ” It’s clobberin time!!!!”

Derselbe TAg Abends

Wir haben mal wieder fast den ganzen ersten Akt geprobt. Es scheint zu funktionieren. Ich merke, dass bestimmte Requisiten ihre Bedeutung verändern und ihre eigene Dynamik entwickeln. Der Rhythmus der Stilebenen umspielt die Stilebenen die Pfitzner benutzt. Zusammen wird das hoffentlich etwas Neues und Aufregendes ergeben. Wir werden sehen.