Hier die Aufführungstermine an der Oper Chemnitz
12.02.2013 Dienstag 19:30 Uhr
25.02.2013 Montag 19:30 Uhr
27.02.2013 Mittwoch 19:30 Uhr
04.03.2013 Montag 19:30 Uhr
09.04.2013 Dienstag 19:30 Uhr
Hier die Aufführungstermine an der Oper Chemnitz
12.02.2013 Dienstag 19:30 Uhr
25.02.2013 Montag 19:30 Uhr
27.02.2013 Mittwoch 19:30 Uhr
04.03.2013 Montag 19:30 Uhr
09.04.2013 Dienstag 19:30 Uhr
Jürgen Webers Inszenierung von Lehars ”Die lustige Witwe” hatte in Würzburg am 12.11 2011 Premiere.
Blog und Probentagebuch unter http://lustigewitwe.wordpress.com/
ZEITTAFEL
5. Mai 1869
Hans Pfitzner wird in Moskau geboren
9. November 1901
Uraufführung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Elberfeld (Wuppertal)
27. Januar 1937
Erstaufführung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Chemnitz
22. Mai 1949
Hans Pfitzner stirbt in Salzburg
Frühjahr 2008
Kunstprojekt: Karl-Marx-Büste in Chemnitz wird verhüllt
29. November 2008
Neuinszenierung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Chemnitz
12. Februar 3567
Chemnitz versinkt in einer Erdspalte
27. August 4895
Eine Technosekte entdeckt mittels genmanipulierter Erdbeeren im sogenannten Liebesgarten den Schlüssel zur Unsterblichkeit. Speziell gezüchtete Rosen speisen ihre furchtbaren Waffen mit Energie.
27. Januar 5912
Der finnische Puppenspieler Naatwundaa organisiert unter der Erdoberfläche eine Widerstandsgruppe, (die so genannte „Bruderschaft der Mutanten“), gegen die Technosekte.
29. November 5941
Ein Wächter der Technosekte verliert seine Energierose. Er wagt sich in die tiefsten Höhlen um die frühere Stadt Chemnitz. Dort verliert sich seine Spur. Kurze später wird der „Winterwächter“ oder „Engelmacher“ oder „Exterminator“ der Technosekte Opfer eines Anschlags und stirbt. Das Zeitalter der Rose bricht an.
Die nächste Aufführung der ROSE VOM LIEBESGARTEN findet am 26. April um 15 Uhr statt. (Nicht um 15 Uhr 30, wie hier vorher fälschlicherweise stand)Auch dafür gibt es wieder ein Ratespiel mit Gewinnmöglichkeit.
Die Premiere war toll. …
Ich fand diese Inszenierung rundum gelungen. … Ich werde mir dieses Stück noch sehr oft anschauen und anhören.
Julia Böhme
Tolle Premiere! tolle Party! toller Abend! besonders gelungen fand ich das Cross-Over mit dem Ballett! schön, dass man die Sparten so elegant und phantasievoll “unter einen Hut” bringen kann. ich werde wieder in das Stück gehen! bin echt “infiziert” mit dem Rosen-Virus
Sarah Kuhn
für alle, die gestern abend nicht dabei sein konnten, ganz sicher auch anregung, diese auch für mich überaus phantasievoll erzählte und ausgestattete, spannende und berührende, ja wirklich spektakuläre aufführung nicht zu versäumen = unbedingt hingehen!!!
Anonymus
Erstmal ein großes Bravo an alle Beteiligten und an das Haus. Man hat die Liebe gespürt, mit der an dieser Produktion gearbeitet wurde. Das Blog-Tagebuch war eine großartige Idee, die eigentlich Schule machen und Standard für jede Inszenierung werden sollte, weil dem interessierten Besucher hier die Möglichkeit geboten wird, mitzuverfolgen, welchen Sachzwängen eine Inszenierung unterworfen ist und welche Intentionen den Regisseur leiten.
Boris Kehrmann
Selten habe ich einen von vorne bis hinten so stimmigen Operabend gesehen. Kühler Humor, Tanz ohne Kitsch, gekonnt geleuchtet und vorbildliche Personenregie, die (für den Zuschauer unauffällig) die Sänger unterstützt, ohne langweiliges Rampentheater zu produzieren.
Celeste
derbe gemacht digga!
gratullazion
DarkShadow_Dragonlord_
Hier könnt Ihr Kommentare zur Aufführung vom 13. Dezember schreiben. Lob, Kritik und Fragen. Traut euch!!
Wer noch Freikarten für die Vorstellung vom 13. Dezember gewinnen will, sollte sich hier beim Opernquiz beteiligen.
Die Frage lautet: In welchen Opern oder Operetten, ausser der ROSE VOM LIEBESGARTEN spielen Rosen eine Rolle???
Mehrere Antworten sind möglich. Es können auch Arien oder Textstellen genannt werden. Die Antworten bitte senden an gralfilm@foni.net .
Bitte eine Telefonnummer angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
“Spektakuläre Bilder, obsessive Gedankenwelten.”
Marianne Schultz // Freie Presse
“Von den vielen gelungenen und ungewöhnlichen Ideen Webers einige herauszuheben fällt schwer.”
Toni Hildebrandt // klassik com
“Die Chemnitzer Neuinszenierung von Jürgen R. Weber (Regie und Bühne) mit dem spürbaren Ernst zur intelligenten Persiflage”
Gerhard Rohde // Frankfurter Allgemeine Zeitung
“…der Szeniker Jürgen R. Weber (Regisseur und Bühnenbildner) verfuhr umsichtig und sensibel genug, um Abstürze jeglicher Sorte zu vermeiden. Ohne allzu lehrhafte psychologisierende Akzente gelang ihm eine Verbindung von Buntheit und Tiefsinn.”
Hans-Klaus Jungheinrich // Frunkfurter Rundschau
“Gesungen und getanzt (…) wird auf hohem Niveau. Der ungeteilte, anerkennende Bravo-Beifall gilt den Sängern und Darstellern genauso wie den Musikern im Graben und dem Regieteam.”
Axel Göritz // Opernnetz
“Eine insgesamt gelungene Produktion, die Appetit auf weitere „Ausgrabungen“ der Oper Chemnitz macht.”
Dr. Andreas Gerth // Operapoint
“Die Inszenierung ist darin besonders gelungen, indem sie das Unvereinbare nebeneinander stellt, den schönen Klang und den schmutzigen Gang der Dinge. “
Boris Michael Gruhl // Dresdner Neueste Nachrichten
“Weber gelingt es der spätromantischen Oper Pfitzners eine neue Gestalt zu geben, ohne den Sinn der Oper zu zerstören.(…) Fazit, die Neuinterpretation tat dem Werk Pfitzners gut, es besteht berechtigte Hoffnung, dass mit dieser Oper ein jüngeres Publikum angesprochen werden könnte.”
Alxander Hauer // Der Opernfreund
“Es gibt mystisch-schöne Tanzszenen… Wie im Leben: Wohlgeformte unbedeckte Frauenbeine lassen Siegnot seine Pflicht vergessen. Es kommt also erst Sex, dann Liebe ins Spiel – und plötzlich ist der geile eitle Hausmeister tot.”
Ch. Hamann-Pönisch // MoPo Chemnitz
“Die überzeugende Führung der Darsteller hatte wesentlichen Anteil am großen Erfolg der Premiere. “
Werner Wolf // Neues Deutschland
“…die Inszenierung (war) so spannend und schlüssig, dass sich trotz hervorragender Sängerleistungen und durchaus vorhandener Zäsuren keine Hand zum Zwischenapplaus rührte.”
Jens Daniel Schubert // Sächsische Zeitung
“In Abwandlung der letzten Worte im »Parsifal« setzt Regisseur und
Bühnenbildner Jürgen R. Weber lieber auf eine „Erlösung von den Erlösern“.
An Stelle von Jugendstil-Ästhetik deutet er auf die Welten der Fantasy und
Martial Arts, auf den allgegenwärtigen Kitsch und Trash unserer Tage.
Während der dreieinhalbstündigen, strichlosen Aufführung wird eine selten
anzutreffende Bilderfülle ausgebreitet, die selbst größere Häuser kaum zu
leisten in der Lage wären.°
K. G. v. Karais // Opernglas
“Und wenn das Stück insgesamt ein rechter Quark ist, hat wenigstens die Regie umso mehr Gelegenheit sich zu bewähren und das Ganze irgendwie zu retten. Und das gelingt: Die Rose ein bloßes Dingsymbol, der Liebesgarten eine idealische Sphäre, in der es einerseits von Wesen wimmelt, in die es aber ein Frau Minneleide einfach nicht schaffen will - von der Handlung lohn sich nicht zu reden, aber Jürgen R. Weber weiß etwas damit anzufangen.”
Stadtstreicher Januar 2009 // Eske Bockelmann
“Damit balanciert er, (Jürgen R. Weber), souverän zwischen Nacherzählung, opulenter Bebilderung und dezenter Ironie. Zum Verständnis tragen dabei jene witzigen Texteinblendungen bei, die die jeweiligen Szenen nicht nur knapp zusammenfassen, sondern zugleich auch mit einer ironischen Distanz kommentieren.”
Online Music Magazin // Joachim Lange
Chemnitz tackled the largely forgotten, largely forgettable Die Rose vom Liebesgarten in a very professional staging.
Playbill Arts // Jens F. Laurson
An alle Besucher der Vorstellungen im Dezember: Im rechten 1. Rang Foyer findet eine kleine Fotoausstellung mit Fotos des Regisseurs statt. Es sind dort Farb- und Schwarzweißfotos zu sehen die die Suche des Regisseurs nach der Rose in Chemnitz dokumentieren.
Bitte hier im Kommentarteil Premiereneindrücke niederschreiben. Lob und Tadel. Fragen, Anregungen. Alles. Vielen Dank.