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Montag, Januar 21st, 2013 | Author: Jürgen R. Weber

Hier die Aufführungstermine an der Oper Chemnitz

12.02.2013             Dienstag           19:30 Uhr

25.02.2013             Montag              19:30 Uhr

27.02.2013             Mittwoch           19:30 Uhr

04.03.2013             Montag              19:30 Uhr

09.04.2013             Dienstag            19:30 Uhr

Montag, Januar 21st, 2013 | Author: Jürgen R. Weber

Jürgen Webers Inszenierung von Lehars  ”Die lustige Witwe” hatte in Würzburg am 12.11 2011 Premiere.

Blog und Probentagebuch unter http://lustigewitwe.wordpress.com/

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Sonntag, Februar 27th, 2011 | Author: Jürgen R. Weber

robinhoodoper.wordpress.com

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Freitag, April 24th, 2009 | Author: Jürgen R. Weber

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Freitag, April 24th, 2009 | Author: Jürgen R. Weber

ZEITTAFEL

5. Mai 1869
Hans Pfitzner wird in Moskau geboren

9. November 1901
Uraufführung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Elberfeld (Wuppertal)

27. Januar 1937
Erstaufführung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Chemnitz

22. Mai 1949
Hans Pfitzner stirbt in Salzburg

Frühjahr 2008
Kunstprojekt: Karl-Marx-Büste in Chemnitz wird verhüllt

29. November 2008
Neuinszenierung der ROSE VOM LIEBESGARTEN in Chemnitz

12. Februar 3567
Chemnitz versinkt in einer Erdspalte

27. August 4895
Eine Technosekte entdeckt mittels genmanipulierter Erdbeeren  im sogenannten Liebesgarten den Schlüssel zur Unsterblichkeit. Speziell gezüchtete Rosen speisen ihre furchtbaren Waffen mit Energie.

27. Januar 5912
Der finnische Puppenspieler Naatwundaa organisiert unter der Erdoberfläche eine Widerstandsgruppe, (die so genannte „Bruderschaft der Mutanten“), gegen die Technosekte.

29. November 5941
Ein Wächter der Technosekte verliert seine Energierose. Er wagt sich in die tiefsten Höhlen um die frühere Stadt Chemnitz. Dort verliert sich seine Spur. Kurze später wird der „Winterwächter“ oder „Engelmacher“ oder „Exterminator“ der Technosekte Opfer eines Anschlags und stirbt. Das Zeitalter der Rose bricht an.

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Dienstag, April 21st, 2009 | Author: Jürgen R. Weber
CHEMNITZ / Theater:
DIE ROSE VOM LIEBESGARTEN von Hans Pfitzner
Premiere: 29. November 2008,
besuchte Vorstellung am Ostersonntag, 12.April 2009
PFITZNER ALS „SOUNDTRACK“ ODER KARL MARX IN DER UNTERWELT
Das Werk ist so extrem selten auf den Spielplänen zu finden, dass Interessenten sogar den Weg bis Chemnitz nicht scheuten, um am dortigen Theater Hans Pfitzners „Die Rose vom Liebesgarten“ zu sehen. (Die Stadt hat zwar glücklicherweise den Namen „Karl-Marx-Stadt“ wieder abgelegt, sein monumentaler Kopf blieb dem Stadtbild jedoch erhalten, was hier nicht ohne Grund erwähnt wird…)
Diese „Rose“, 1901 als Werk des 32jährigen Komponisten uraufgeführt, wieder nach einem Libretto des Jugendfreunds James Grun (wie schon sein Erstlingswerk „Der arme Heinrich“), hatte ihren wahren Erfolg erst 1905 an der Wiener Hofoper unter Gustav Mahler, der sich über die Musik mit einer wohl etwas übertriebenen Überschwänglichkeit äußerte („Seit der Walküre, erster Akt, ist etwas ähnlich Großartiges nicht geschrieben worden!“). Da könnte man mit der Flapsigkeit, die man dem Regieteam der Chemnitzer „Rose“ verdankt, sagen: „Na, bleib einmal auf dem Teppich!“
Doch der Ruhm der Musik hat sich gehalten, und nicht zu Unrecht: Sie ist durchgehend vollsatt, meist prachtvoll, doch die Klangseligkeit geht mit großem Stimmungsreichtum Hand in Hand und erreicht in den Chören und im Einsatz des Blechs außerordentliche Effekte. So blieb die Neugierde auf das Werk bei Opernfreunden virulent, und Teile des Publikums, die wegen dieser Musik ins Opernhaus Chemnitz gekommen waren, äußerten schon zwischen Vorspiel und erstem Akt, die ohne Unterbrechung ineinander übergehen, lautstarke Empörung zwischen „Schade um die schöne Musik!“ und „Armer Pfitzner!“
Die solcherart gescholtene Aufführung muss allerdings mit einer schwierigen Handlung umgehen, die diese „typische Jugendstil-Oper“, wie man sie richtig bezeichnet (die Welt eines Maeterlinck lässt grüßen), Zuschauern und Interpreten zumutet. Die Geschichte ist so seltsam, wie man sie nur wünschen kann, wenn auch klar ist, wer hier als geistiger Vater nicht nur über der Musik, sondern auch über dem Text waltet: Richard Wagner lässt, verfremdet, grüßen. Dass es eine „helle“ Welt gibt und einen dunklen Gegenpol (dem ein wahrer Klingsor vorsteht), ist ebenso bewusst assoziativ (man genierte sich damals nicht, ein Wagnerianer zu sein) wie die gewählten Namen: Der Held heißt – nein, nicht Siegmund, sondern Siegnot, die Heldin ist – nein, nicht Herzeleide, sondern Minneleide, und nicht nur ihre Interpretin wird (wie man im Programmheft nachlesen kann) bei den stimmlichen Anforderungen dieser Figur an Sieglinde erinnert (abgesehen davon, dass sie wie weiland Kundry von der hier Lulu-artigen Verführerin zum Edelmenschen reift). Wenn man meint, die „Rose“ sei ein Wagner-Zitat aus dem Geist der Jahrhundertwende, liegt man wohl nicht so falsch. Als der Vorhang zur Pause nach zwei Stunden fiel (so lange wie der erste Akt „Götterdämmerung“) und man erst nach dreieinhalb Stunden entwanken durfte – alles Wagner, auch die Länge.
Die Liebesgeschichte des so wagnerischen Paares also ist in ein so kompliziertes Handlungsgeflecht eingebettet, dass Regisseur Jürgen R. Weber, dem Fernsehen übrigens sehr verbunden, gar nicht erst versucht hat, aus dieser schimmernd-verqueren Romantik einen szenisch und optisch assoziierbaren, gangbaren Weg zu finden, der eine Auseinandersetzung mit Pfitzner dargestellt hätte. Er entschied sich konsequent für eines: Veräppelung. Im Theater liegen Werbetexte für die einzelnen Produktionen auf. Da kann man zur „Rose“ lesen, dass es sich um ein „hintergründiges Fantasy-Abenteuer“ handle, zu dem Pfitzners Musik den „passenden Soundtrack“ liefere. Damit disqualifiziert sich der Regisseur selbst. Denn dieses billige Ausweichen in den Zeitgeist, wo man dann mit Laserkanonen wie aus den „Star Wars“-Filmen herumfuchtelt, holt sicherlich keine „Jugend“ ins Haus – aber sie bringt vor allem für das Werk nichts (und das wäre doch die vordringlichste Aufgabe einer Interpretation). Den Begriff „Mutant“ beispielsweise, der dem Publikum entgegengeschleudert wird, hat Pfitzner sicher nie gehört – was machen die „X-Men“ im Liebesgarten?
So schmerzen Inszenierung und Ausstattung (Weber selbst schuf das Bühnenbild, Sven Bindseil die Kostüme) durch flapsige Geschmacklosigkeit. Der hier natürlich negativ besetzte „Liebesgarten“ wird zu einem Chaos aus mittelalterlichen und orientalischen Elementen, aus denen Schläuche ragen. Minneleide tritt zuerst – sie ist schließlich die Verführerin – im „Madonna“-Look auf. Besonders originell ist der Regisseur mit dem Eingang zur Unterwelt verfahren, die nämlich im ersten Akt durch eine gewaltige, in der Mitte der Bühne aufgestellte Klomuschel erreicht werden kann. Wem sich da nicht die Idee „Alles Scheiße, deine Ella“ aufdrängt, der hat die Inszenierung wohl nicht richtig verstanden…
Inmitten von Bühnenbildern, die nur im zweiten Akt (in der durchaus nicht Offenbach’schen Unterwelt) eine brauchbar-mögliche Dimension erreichen, setzt der Regisseur als Ausstatter hier eine sozusagen „Chemnitzer“ Pointe: Als sich ein Riesenstein in der Mitte der Bühne plötzlich dreht, erweist er sich als Abbild des Karl-Marx-Kopfes, der die Stadt ziert (verunziert?). Na so was! um im Stil des Regisseurs zu formulieren.
Denn dieser hatte grundsätzlich eine halbwegs vernünftige Idee, die er allerdings doch wieder nur zu parodistischen Zwecken verwendete: Links und rechts der Bühne erscheinen auf Riesentransparenten zwar nicht der Text des Werks (dieser bleibt auch akustisch zutiefst unverständlich), sondern einigermaßen die Beschreibung dessen, was auf der Bühne vorgeht. (Die Inszenierung macht es nämlich nicht klar – falls dies, wie man ehrlicherweise hinzufügen muss, überhaupt möglich wäre…). Aber nicht die Information scheint Weber wichtig, sondern der Kommentar dazu, der auch schon mal „Laber, laber, gähn!“ lauten kann.
Was sollen Sänger inmitten solch einer Inszenierung tun? Sie exekutieren die ihnen auferlegten Albernheiten und singen sich die Seele aus dem Leib, was zumindest bei dem Heldentenor Erin Caves zu einem höchst positiven Ergebnis führt: Siegnot à la Siegmund geschmettert, aber auch in den lyrischen Passagen stark, das hilft dem Publikum, sich mit einer Figur auseinander zu setzen, die hier als putzender „Hausmeister“ beginnt und zum Helden mit der Laserkanone wird (dort steckt die Rose statt im Herzen…). Neben ihm haben noch der „Nachtwunderer“ als Fürst der Unterwelt (der Finne Kouta Räsänen mit eher trockenem Bass), der Moormann (André Riemer) und der Sangesmeister (Andreas Kindschuh) größere Rollen.
Minneleide wird von Astrid Weber, der attraktiven Hochdramatischen des Hauses, gesungen, die allerdings die Anstrengung, die sie die Rolle kostet, mit einem gerüttelten Maß an Schrille und Schärfe kundtut. Die zwei sie begleitenden Elfen, hier „Zwölfer“ genannt – Regieeinfall: Die Damen müssen meist Daumenlutschen! -, liegen in den Kehlen von Susanne Thielemann (hell) und Tiina Penttinen (dünkler).
Gedanklich nicht wirklich auflösbar, aber von einiger poetischer Kraft ist die Figur des „Schattens“, dem – da das Element der Doppelwesen immer wiederkehrt – eine „Schättin“ beigegeben ist. Der hinreißend schöne und elegante Felipe Rocha dominiert die reichlich eingelegten Tanzszenen (Choreografie: Lode Devos).
Am Pult des Abends stand der Ungar Domonkos Héja, der mit sichtlicher Begeisterung den reichen Schattierungen der Partitur nachforschte und solcherart zumindest auf musikalischem Gebiet zu einer Wiederentdeckung der „Rose“ beitrug, die die alberne Szene komplett schuldig blieb. Denn die Aussage, dass es sich hier um ein lächerliches Werk handelt, nur des kabaretthaften Umgangs wert, kann wohl kaum befriedigen…
Da sich bei einer Repertoirevorstellung kein Regisseur zeigt, auf den sich der Unmut des Publikums entladen konnte, gab es höflichen, aber keinesfalls enthusiastischen Applaus für die Interpreten. Nach der Pause war der Zuschauerraum ausgedünnt, und noch am nächsten Morgen wogte im Hotel an der Oper die Empörung der Zuschauer lautstark von Frühstückstisch zu Frühstückstisch…
Renate Wagner
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Montag, Januar 26th, 2009 | Author: Jürgen R. Weber

Die nächste Aufführung der  ROSE VOM LIEBESGARTEN findet am 26. April um  15 Uhr statt. (Nicht um 15 Uhr 30, wie hier vorher fälschlicherweise stand)Auch dafür gibt es  wieder ein Ratespiel mit Gewinnmöglichkeit.

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Donnerstag, Dezember 18th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

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Samstag, Dezember 13th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Sven Bindseil

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Freitag, Dezember 12th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Sven Bindseil

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Freitag, Dezember 12th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Dieter Wuschanski

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Freitag, Dezember 12th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Dieter Wuschanski

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Donnerstag, Dezember 11th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

©  Sven Bindseil

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Donnerstag, Dezember 11th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Sven Bindseil

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Donnerstag, Dezember 11th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

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Donnerstag, Dezember 11th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Dieter Wuschanski

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Donnerstag, Dezember 11th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Dieter Wuschanski

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Mittwoch, Dezember 10th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

© Dieter Wuschanski

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Dienstag, Dezember 09th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Die Premiere war toll. …
Ich fand diese Inszenierung rundum gelungen. … Ich werde mir dieses Stück noch sehr oft anschauen und anhören.

Julia Böhme

Tolle Premiere! tolle Party! toller Abend! besonders gelungen fand ich das Cross-Over mit dem Ballett! schön, dass man die Sparten so elegant und phantasievoll “unter einen Hut” bringen kann.  ich werde wieder in das Stück gehen! bin echt “infiziert” mit dem Rosen-Virus ;-)
Sarah Kuhn

für alle, die gestern abend nicht dabei sein konnten, ganz sicher auch anregung, diese auch für mich überaus phantasievoll erzählte und ausgestattete, spannende und berührende, ja wirklich spektakuläre aufführung nicht zu versäumen = unbedingt hingehen!!!
Anonymus

Erstmal ein großes Bravo an alle Beteiligten und an das Haus. Man hat die Liebe gespürt, mit der an dieser Produktion gearbeitet wurde. Das Blog-Tagebuch war eine großartige Idee, die eigentlich Schule machen und Standard für jede Inszenierung werden sollte, weil dem interessierten Besucher hier die Möglichkeit geboten wird, mitzuverfolgen, welchen Sachzwängen eine Inszenierung unterworfen ist und welche Intentionen den Regisseur leiten.
Boris Kehrmann

Selten habe ich einen von vorne bis hinten so stimmigen Operabend gesehen. Kühler Humor, Tanz ohne Kitsch, gekonnt geleuchtet und vorbildliche Personenregie, die (für den Zuschauer unauffällig) die Sänger unterstützt, ohne langweiliges Rampentheater zu produzieren.
Celeste

derbe gemacht digga!
gratullazion

DarkShadow_Dragonlord_

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Sonntag, Dezember 07th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Hier könnt Ihr Kommentare zur Aufführung vom 13. Dezember schreiben. Lob, Kritik und Fragen. Traut euch!!

Sonntag, Dezember 07th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Wer noch Freikarten für die Vorstellung vom 13. Dezember gewinnen will, sollte sich hier beim Opernquiz beteiligen.

Die Frage lautet: In welchen Opern oder Operetten, ausser der ROSE VOM LIEBESGARTEN spielen Rosen eine Rolle???

Mehrere Antworten sind möglich. Es können auch Arien oder Textstellen genannt werden. Die Antworten bitte senden an     gralfilm@foni.net    .

Bitte eine Telefonnummer angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Samstag, Dezember 06th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

“Spektakuläre Bilder, obsessive Gedankenwelten.”
Marianne Schultz // Freie Presse

“Von den vielen gelungenen und ungewöhnlichen Ideen Webers einige herauszuheben fällt schwer.”
Toni Hildebrandt // klassik com

“Die Chemnitzer Neuinszenierung von Jürgen R. Weber (Regie und Bühne) mit dem spürbaren Ernst zur intelligenten Persiflage”
Gerhard Rohde // Frankfurter Allgemeine Zeitung

“…der Szeniker Jürgen R. Weber (Regisseur und Bühnenbildner) verfuhr umsichtig und sensibel genug, um Abstürze jeglicher Sorte zu vermeiden. Ohne allzu lehrhafte psychologisierende Akzente gelang ihm eine Verbindung von Buntheit und Tiefsinn.”
Hans-Klaus Jungheinrich // Frunkfurter Rundschau

“Gesungen und getanzt (…) wird auf hohem Niveau. Der ungeteilte, anerkennende Bravo-Beifall gilt den Sängern und Darstellern genauso wie den Musikern im Graben und dem Regieteam.”
Axel Göritz  //  Opernnetz

“Eine insgesamt gelungene Produktion, die Appetit auf weitere „Ausgrabungen“ der Oper Chemnitz macht.”
Dr. Andreas Gerth //  Operapoint

“Die Inszenierung ist darin besonders gelungen, indem sie das Unvereinbare nebeneinander stellt, den schönen Klang und den schmutzigen Gang der Dinge. “
Boris Michael Gruhl //  Dresdner Neueste Nachrichten

“Weber gelingt es der spätromantischen Oper Pfitzners eine neue Gestalt zu geben, ohne den Sinn der Oper zu zerstören.(…) Fazit, die Neuinterpretation tat dem Werk Pfitzners gut, es besteht berechtigte Hoffnung, dass mit dieser Oper ein jüngeres Publikum angesprochen werden könnte.”
Alxander Hauer // Der Opernfreund

“Es gibt mystisch-schöne Tanzszenen…    Wie im Leben: Wohlgeformte unbedeckte Frauenbeine lassen Siegnot seine Pflicht vergessen. Es kommt also erst Sex, dann Liebe ins Spiel – und plötzlich ist der geile eitle Hausmeister tot.”
Ch. Hamann-Pönisch  //  MoPo Chemnitz

“Die überzeugende Führung der Darsteller hatte wesentlichen Anteil am großen Erfolg der Premiere. “
Werner Wolf   // Neues Deutschland

“…die Inszenierung (war) so spannend und schlüssig, dass sich trotz hervorragender Sängerleistungen und durchaus vorhandener Zäsuren keine Hand zum Zwischenapplaus rührte.”
Jens Daniel Schubert //   Sächsische Zeitung

“In Abwandlung der letzten Worte im »Parsifal« setzt Regisseur und
Bühnenbildner Jürgen R. Weber lieber auf eine „Erlösung von den Erlösern“.
An Stelle von Jugendstil-Ästhetik deutet er auf die Welten der Fantasy und
Martial Arts, auf den allgegenwärtigen Kitsch und Trash unserer Tage.
Während der dreieinhalbstündigen, strichlosen Aufführung wird eine selten
anzutreffende Bilderfülle ausgebreitet, die selbst größere Häuser kaum zu
leisten in der Lage wären.°

K. G. v. Karais  //  Opernglas

“Und wenn das Stück insgesamt ein rechter Quark ist, hat wenigstens die Regie umso mehr Gelegenheit sich zu bewähren und das Ganze irgendwie zu retten. Und das gelingt: Die Rose ein bloßes Dingsymbol, der Liebesgarten eine idealische Sphäre, in der es einerseits von Wesen wimmelt, in die es aber ein Frau Minneleide einfach nicht schaffen will - von der Handlung lohn sich nicht zu reden, aber Jürgen R. Weber weiß etwas damit anzufangen.
Stadtstreicher Januar 2009 // Eske Bockelmann

“Damit balanciert er, (Jürgen R. Weber), souverän zwischen Nacherzählung, opulenter Bebilderung und dezenter Ironie. Zum Verständnis tragen dabei jene witzigen Texteinblendungen bei, die die jeweiligen Szenen nicht nur knapp zusammenfassen, sondern zugleich auch mit einer ironischen Distanz kommentieren.
Online Music Magazin // Joachim Lange

Chemnitz tackled the largely forgotten, largely forgettable Die Rose vom Liebesgarten in a very professional staging.
Playbill Arts // Jens F. Laurson

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Freitag, Dezember 05th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Wer kann sich noch an etwas erinnern??? Schreibt!!!

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Dienstag, Dezember 02nd, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

An alle Besucher der Vorstellungen im Dezember: Im rechten 1. Rang Foyer findet eine kleine Fotoausstellung mit Fotos des Regisseurs statt. Es sind dort Farb- und Schwarzweißfotos zu sehen die die Suche des Regisseurs nach der Rose in Chemnitz dokumentieren.

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Sonntag, November 30th, 2008 | Author: Jürgen R. Weber

Bitte hier im Kommentarteil Premiereneindrücke niederschreiben. Lob und Tadel. Fragen, Anregungen. Alles. Vielen Dank.